Grundschule Konnersreuth

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Kinball

Schuljahr 2017/2018 > 4. Klasse

Kin-Ball – ein weitgehend unbekanntes Spiel
Kin-Ball ist ein kooperatives Mannschaftsspiel und wird mit drei Mannschaften zu je vier Spielern gespielt.
Erfunden wurde das Spiel 1986 in Québec von dem Sportlehrer Mario Demers. Gespielt wird der Breitensport
in vielen Ländern, besonders populär ist er in Kanada, Japan, Frankreich, Belgien und der Schweiz. In 15 Ländern haben sich nationale Verbände organisiert, welche dem internationalen Verband angehören. In Deutschland dagegen kennt man Kin-Ball kaum.
Der Kin-Ball hat einen Durchmesser von 1,2 Meter, wiegt aber weniger als 1 Kilogramm.
Durch seine besonderen Flugeigenschaften fordert er Koordination, Kraft, Schnelligkeit und Ausdauer der Spieler.
Jedem Team ist eine Farbe zugeordnet. Normalerweise sind es die offiziellen Farben Schwarz, Grau und Blau bzw. Pink.
Die aufschlagende bzw. angreifende Mannschaft darf durch den Befehl Omnikin + Nennung einer Team-Farbe eine der beiden anderen Mannschaften bestimmten, den Ball unter Kontrolle zu bringen. Ziel ist dabei, den riesigen Ball in der Luft zu halten, denn berührt er den Boden, zählt dies als Fehler und die beiden anderen Mannschaften erhalten je einen Punkt. Brachte die Mannschaft jedoch den Ball unter ihre Kontrolle, darf sie nun ihrerseits angreifen.
Schon wenn man diese Spielbeschreibung liest, wird man erkennen, dass man über Kin-Ball wahrscheinlich noch nie etwas
gehört hat.
Auf einer Sport-Fortbildung in Neustadt/Waldnaab lernte Sportlehrerin und Klassleiterin Monika Kunz erst kürzlich Kin-Ball kennen.
Ihr gefielen die Spielideen und vor allem die pädagogischen Ansätze so gut, dass Sie beschloss, diesen Sport auch an ihrer Schule bekannt zu machen.
Dafür konnte Sie das Ehepaar Gernot und Marianne Köcher aus Weiden gewinnen, beide begeisterte Kin-Baller und in
Sachen Kin-Ball missionarisch unterwegs. Sie kamen nach Konnersreuth und brachten die gesamte Ausrüstung mit. Der Funke sprang über und die Kinder waren sofort Feuer und Flamme, sowohl bei lockeren Ball- und Vorübungen, als auch schon bei einem kleinen Spiel nach Punkten.
Dass die Grundausstattung relativ teuer ist (ein großer guter Kin-Ball kostet ca. 250 €), wirkt momentan abschreckend.
Doch der Ball hält viele Jahre und der Gewinn für die Schülerinnen und Schüler wiegt dies schnell auf.
Wenn alles nach Plan verläuft, wird Konnersreuth vielleicht eine der ersten schulischen Kin-Ball-Mannschaften stellen.
OMNIKIN-Alle bereit?!


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